Oskar Behrens

auf Erkundung



Die Befragung der Silben

Oskar Behrens' dritter Fall

 

Auf dem Basler Bruderholz stösst Oskar Behrens nach einem Konzertbesuch beim Wasserturm auf einen Jungen Mann mit einer Spritze im Arm. Dieser stirbt auf dem Weg ins Spital. Alles deutet auf einen Suizid oder einen Unfall hin. Doch Behrens glaubt nicht, dass der Jugendliche namens Damian Eschenberg freiwillig aus dem Leben geschieden ist. Die Silben, die er dem Sterbenden mehr von den Lippen ablas als dass er sie verstand, führen Behrens schliesslich in ein Sundgauer Dorf und zu einem Mann, dessen Unberechenbarkeit er zu spät erkennt.   

 

«Die klugen Überlegungen, literarischen Anspielungen, sorgfältig beschriebenen Stimmungen und stimmigen Schauplätze sind es, die mich als Leser in den Bann ziehen. Mit viel Liebe und Detailtreue verortet Osswald seine Geschichte in Basel und im nahen Elsass.»
Rolf Spriessler-Brander, Riehener Zeitung

 


Ehrlich wie Schnee

 

Oskar Behrens' zweiter Fall

 

Albisser lag noch immer auf dem Boden. Am Kopf klaffte eine grosse Wunde, das linke Ohr war nicht mehr erkennbar, wohl aber der Schädelknochen. Eine Blutlache hatte sich am Boden gebildet, die vom Erdreich des Gehwegs langsam aufgesaugt wurde. Eine fast unmerkliche Bewegung war es, die darauf hätte schliessen lassen, dass Albisser noch lebte. In diesem Augenblick donnerte ein Güterzug mit tosendem Lärm über die Eisenbahnbrücke. Als der Zug die Brücke überquert hatte, lag Albisser immer noch da. Regungslos. Doch die Blutlache war merklich grösser geworden und wurde durch eine neue Wunde genährt.

 

 

«So ist Franz Osswalds zweiter 'Krimi Ehrlich wie Schnee' zugleich ein Sittengemälde mit Lokalkolorit, ein kluges Nachdenken über die Gesellschaft, eine Studie über menschliche Beziehungen und Sachzwänge und der Text eines empfindsamen Autors, dessen Liebe zur Literatur, zur Natur, zu Mensch und Tier spürbar wird und so das Atmosphärische zur wichtigen Komponente der ganzen Geschichte werden lässt.»

Rolf Spriessler-Brander, Riehener Zeitung

 


Verbrannte Saat

Mit Oskar Behrens auf Erkundung – der erste Fall

 

Die Leiche eines Mannes wird aus dem Rhein geborgen: Fritz Hauser. Seine Frau bestätigt die Identität, er wird kurz darauf bestattet. Die Po- lizei geht aufgrund eines Abschiedsbriefs von einem Suizid aus, hatte Hauser wegen angeblicher Veruntreuung von Firmengeldern doch sei- nen Job verloren und kaum Aussicht auf eine neue Anstellung. Seine Frau Bertha aber zweifelt an der Schuld ihres Mannes und setzt den Journalisten Oskar Behrens auf den Fall an. Er soll herausfinden, wes- halb ihr Mann wirklich entlassen wurde. Kaum stellt Behrens erste Er- kundungen an, wird die verkohlte Leiche des Firmenchefs gefunden. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse und nichts ist mehr so, wie es scheint. Und überhaupt: Ist Fritz Hauser wirklich tot?

Oskar Behrens ist freier Journalist, Liebhaber von klassischer Musik, deutschen Weinen und feinen Vesperplättchen – und schwul. Das tut zwar nichts zur Sache, hilft ihm aber in diesem Kriminalfall ein wenig auf die Sprünge.

 

«Mit Liebe zum Detail, einem feinen Gespür für Stimmungen und grossem Einfüh­lungsvermögen gelingt es Osswald, den Leser an vertraut wirkende Schauplätze zu führen und die Per­sonen der Geschichte sich einander näher kommen zu lassen. So ist «Ver­brannte Saat» nicht nur eine spannende Kriminalgeschichte, sondern auch eine kleine Sozialstudie mit gesell­schaftskritischen Untertönen.»
Rolf Spriessler-Brander, Riehener Zeitung

Kriminacht 2018 Reutlingen

Spaß und Spannung
für guten Zweck

 

Benefiz – Gäbe es sie nicht, man müsste sie erfinden: Die Syndikats-Kriminacht, die am Samstag zum siebten Mal stattfand

VON ELKE SCHÄLE-SCHMITT

 

REUTLINGEN. Eine Win-win-Situation bietet laut Duden für alle Beteiligten Vorteile. Im Fall der Reutlinger Kriminacht des Syndikats, einer Vereinigung deutschsprachiger Krimiautoren, profitieren so viele Beteiligte davon, dass mindestens fünf »win« mit Bindestrich vor »Situation« stehen müssten. Da sind an erster Stelle die GEA-Leser, bei denen sich das unterhaltsame Event in der ehemaligen Oertel-und-Spörer-Druckerei allergrößter Beliebtheit erfreut. Die Karten für die siebte Syndikats-Kriminacht waren innerhalb kürzester Zeit ausverkauft.

 

Lesung und Livemusik

Kein Wunder: Der Mix aus Krimilesung, Livemusik, Schmalzbrot, Rotwein und gutem Zweck ist mehr als überzeugend. Elf Syndikat-Autorenkollegen hatten Organisator Veit Müller – gebürtiger Pfälzer, der in Tübingen lebt und dessen mittlerweile fünf Krimis um den Journalisten Luka Blum überregional bekannt sind –, diesmal zugesagt: Thomas Lang aus Stuttgart, Werner Bauknecht aus Wurmlingen, Franz Osswald aus Basel, Isabel Holocher-Knosp aus Albstadt, Werner Kehrer aus Neuhausen, Uschi Kurz aus Wannweil, Rebecca Michéle aus Kirchheim/Teck, Peter Wark aus Albstadt, Ingrid Davis aus Aachen, Nessa Altura aus Böblingen und Günther Zäuner aus Wien. Ihnen allen – und Veit Müller selbst – war es sichtlich ein Vergnügen, im Kreis der Kollegen Appetithäppchen aus ihren Werken vorzutragen.

 

Häppchen deshalb, weil bei der Kriminacht jeweils nach exakt acht Minuten Schluss ist. Auf ein Zeichen hin bringt das Publikum den Vorleser mit einem lauten »Peng!« abrupt zum Schweigen, mitten im Satz und völlig egal, ob gerade ein ahnungsloses Opfer auf offener Straße mit dem Hammer erschlagen, in einem Hinterzimmer ein dubioses 300000-Euro-Geschäft abgeschlossen, in einer Kleingartenanlage ein Gartenzwerg in die Luft gesprengt, eine Privatdetektivin aus ihrer Wohnung entführt, auf einem Friedhof in Cornwall eine Wasserleiche entdeckt wird oder am Strand von La Palma die wächserne Hand eines Toten aus dem Sand ragt.

 

»Immer wenn’s am spannendsten ist«, klagte GEA-Lokalchef Roland Hauser augenzwinkernd. Für die treffenden Kommentare, mit denen er durch den Abend führte, konnte er fast noch mehr Lacher verbuchen als die vortragenden Autoren, deren Werke neben reichlich Spannung und Grusel oft einen kräftigen Schuss Humor und Satire enthalten.

 

Lust auf Lektüre

Dass sie nicht erfuhren, wie die Sache jeweils ausgeht, trugen die Zuhörer mit Fassung. Immerhin konnten sie sich in der Pause am Oertel-und-Spörer-Büchertisch mit all den Romanen eindecken, auf die ihnen die Autoren Lust gemacht hatten – sei’s zur eigenen Lektüre oder, gerade jetzt vor Weihnachten, um jemand anders damit zu erfreuen.

 

Dem Verlag gibt das Gelegenheit, seine ohnehin beliebten Regionalkrimis noch stärker bekannt zu machen, wovon wiederum eine soziale Einrichtung profitiert, der nicht nur der Reinerlös des gesamten Abends, sondern auch ein Euro pro verkauftem Buch zufließt. In diesem Jahr ist das der Reutlinger Verein »Wirbelwind«, der sich seit gut 25 Jahren gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen starkmacht, wie Petra Lever von »Wirbelwind« erklärte: »Wenn ein Fall von sexuellem Missbrauch bekannt wird, gerät die ganze Welt aus den Fugen. Wir schützen und begleiten Betroffene, beraten Angehörige, Lehrer und Erzieher. Außerdem arbeiten wir in der Prävention.«

Dafür kann der Verein jeden Euro brauchen, sei’s aus dem Spendenkässchen, das während der Kriminacht aufgestellt war, oder aus dem Verkauf von Schmalzbroten und Getränken durch GEA-Marketing-Mitarbeiter. Zur Spenderlaune der Besucher trug nicht zuletzt die Redaktionsband bei – passend zum Anlass mit leicht modifiziertem Namen.

 

»Deadline« statt normalerweise »Headline« nannte sich das Ensemble aus Iris Goldack (Gesang), Isabell Wurster (Cajón), Armin Knauer (Piano), Veit Müller (Gitarre/Gesang) und Alexander Rabe (Gesang), das mit melodiösen, entspannt groovenden Balladen einen willkommenen Kontrapunkt zu den spannenden Geschichten setzte. (GEA)

 

Der Wiener Krimiautor Günther Zäuner für seinen «Krimisalon» ein Video der Kriminacht erstellt.

 

 


Über mich

Franz Osswald (1962) ist Redakteur und freier Journalist und lebt in Basel. Er ist Mitglied des Vereins zur Förderung deutschsprachiger Krimi-nalliteratur «das syndikat».

Mit  «Verbrannte Saat» veröffentlichte er im Som-mer 2016 seinen Krimi-erstling, im Januar 2018 erschien die zweite Kri-minalerzählung «Ehrlich wie Schnee». Im Februar 2019 ist der dritte Band mit dem Journlisten Oskar Behrens erschienen: «Die Befragung der Silben».

Neben dem Schreiben spielt Musik in seinem Leben eine wichtige Rolle: als Trompeter oder am Hackbrett. Wichtig sind ihm sein Lebenspartner und seine Hündin Mara.

In einer der schönsten Kirchen Basels, der Predigerkirche, verrichtet Franz Osswald nebenamt-lich noch den Dienst als Sigrist. 

Die Krimis

Die Krimis um den Journalisten Oskar Beh-rens spielen weitgehend in der Region Basel, mit Abstechern in die Ajoie oder nach Norddeutsch-land oder ins Elsass. Im Zentrum der Handlung steht zwar jeweils ein Mordopfer, Oskar Behrens interessiert sich indes vor allem für die Menschen, ihre Lebenssituation, ihr Umfeld, was sie tun und sagen bzw. getan und gesagt haben. Es sind die leisen Töne, die ihm den Weg weisen. Keine Thril-ler also, aber temporeich geschriebene Krimis mit gutem Spannungsbogen.

Oskar Behrens liebt Män-ner (Frauen als Freund-innen selbstverständlich auch), deutsche Weine, Vesperplättchen, klassi-sche Musik, spielt Wald-horn und hat einen Lebens-partner. Wer Krimis der etwas anderen Art liebt, wird lesend mit Oskar Behrens spannende Stun-den verleben.

Kontakt

Es könnte ja sein, dass meine Krimis Fragen auslösen und hoffentlich auch Freude bereiten. Wie auch immer: Wer mir seine Meinung, seine Erlebnisse, Gedanken, Erfahrungen mit meinen Krimis mittei-len möchte, kann dies unter der Mailadresse: 

 

oskarbehrens@gmx.ch

 

Und es stehen zwei www-Adressen zur Verfügung, um auf diese Seite zu kom-men:

 

franzosswald.ch

oskarbehrens.ch

 

Ich freue mich über jeden Kontakt und jeden Besuch meiner Hompage.



Termine


Ein Erzählabend in Riehen ist in Planung.

 

Ich bin an der Ausarbeitung des nächsten Krimis «Behrens spielt mit», der im Spätsommer 2020 erscheinen soll.